«Die Fledermaus» nach Johann Strauss

am Sonntag, 24. Januar 2021 um 15.00 Uhr

Ort: Saal

Operette nach Johann Strauss, Libretto von Karl Haffner und Richard Genée.

Eigenproduktion zum 20-jährigen Jubiläum von neuestheater.ch.


Mit: Rolf Romei, Tatjana Gazdik, Solenn’ Lavanant Linke, Daniel Reumiller, Nino Aurelio Gmünder, Kimon Barakos, Kathrin Hottiger, Urs Bihler
Inszenierung: Georg Darvas
Musikalische Leitung: Bruno Leuschner
Bühne: Valentin Köhler
Licht: Peter Jackson, Ilja van der Linden
Kostüm: Sophie Kellner
Produktionsleitung: Eleni Foskett-Prelorentzos

In der jetzigen Situation hat Flexibilität höchste Priorität: es entsteht eine «Fledermaus» von Johann Strauss die alles hat, was eine Operette braucht, nämlich ausgezeichnete Sänger*innen, den Regisseur, der mit auf die Bühne springt, den musikalischen Leiter als glanzvollen Arrangeur am Piano, der ein ganzes Orchester vertritt. Dies alles auf einer fantasievollen Bühne aus der erfolgreichen Geschichte des neuestheater.ch mit ebensolchen Kostümen. Eine Kammerversion, so wie sie heute möglich ist.
Das hochkarätige Ensemble wird für ein 30-köpfiges Publikum in dieser Fassung zwei Mal pro Abend singen und spielen. «Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.» dieses Motto von Alfred wird für Augenblicke den Alltag überstrahlen.


Diese «Königin der Operette», wie «Die Fledermaus» genannt wird, war die erste Musiktheaterproduktion, die im Dornacher Theaterhaus, damals noch im ehemaligen Kino Dornach als «Das neue Theater am Bahnhof/NTaB», aufgeführt wurde. Mit Solisten, Chor und kleinem 5-köpfigen Orchester. Fast 20 Jahre später, sozusagen als Jubiläumsproduktion «20 Jahre neuestheater.ch», steht dieses Werk mit demselben Leitungsteam Darvas/Leuschner aber mit neuer Besetzung und mit neuem Konzept auf der Dornacher Bühne.

Kann man während oder nach einer so gewaltigen Krise, wie es die Corona-Krise ist, ein Werk wie «Die Fledermaus» in Angriff nehmen?

Die Uraufführung der «Fledermaus» fand am 05. April 1874 im Theater an der Wien statt. Erinnert uns diese fin-de-siècle-Dekadenz, die dann im letzten Jahrhundert zum Ersten Weltkrieg führte nicht, wie in einer Oktave, an den Hedonismus und Materialismus unserer Zeit?

Raffen und geniessen. Leben in der totalen, egoistischen Selbstverwirklichung und Verdrängen des für jeden Menschen sicheren Endes.

Zu Strauss’ Zeiten waren es der Walzer und der Champagner, die diesem Verdrängen dienten. Heute sind es der Bilderrausch der elektronischen Medien, die Rave-Partys und die Designer-Drogen. Es ist herausfordernd, die Personen der «Fledermaus» in unsere Zeit zu verlegen. Auch hier bleiben sie Sympathieträger und die Musiknummern, die uns das Gemüt «massieren», sind von grosser Schönheit.


Dauer 1.30 h, keine Pause.


Weitere Aufführungen: 10. Dezember 2020, 19.30 Uhr, 13. Dezember 2020, 15 Uhr13. Dezember 2020, 18 Uhr27. Dezember 2020, 12 Uhr27. Dezember 2020, 15 Uhr31. Dezember 2020, 16 Uhr, 31. Dezember 2020, 20.30 Uhr3. Januar 2021, 15 Uhr3. Januar 2021, 18 Uhr17. Januar 2021, 15 Uhr17. Januar 2021, 18 Uhr23. Januar 2021, 17 Uhr23. Januar 2021, 19.30 Uhr24. Januar 2021, 15 Uhr24. Januar 2021, 18 Uhr. 
Aufführungen bei TOBS Stadttheater Solothurn im Rahmen der Cartes Postales:  03.02.2021, 19.30 Uhr und 04.02.2021, 19.30 Uhr.

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Datum

24.01.2021 15.00 bis 16.30

Preise

Bereich Kategorie Preis in CHF
A Spender-Ticket 85.-
A Regulärer Preis 65.-
A IV, Student*innen 45.-
A Theaterschaffende und Schüler*innen 25.-